Haus & Hof

Unser Fletthof liegt im malerischen Calle südlich von Bremen. Erbaut wurde er im Jahr 1585.

Im historischen Wohnhaus befindet sich noch ein altes Flett anno 1801, daher hat der Hof seinen Namen. Ein Flett war früher ein Raum mit einer offenen Feuerstelle. Dort wurden früher die Mahlzeiten zubereitet. Heute ist dort natürlich kein offenes Feuer mehr, aber der historische Boden, bestehend aus gesammelten Steinen auf den umliegenden Feldern ist noch vorhanden und wurde in den 1980er Jahren liebevoll restauriert.

Wir bauen auf unseren Feldern Spargel an und im Sommer wird duftendes Heu eingebracht. Kartoffeln und Heidelbeeren aus der Region können Sie, je nach Saison, im Dorf kaufen.

Zum Füttern, Pflegen und Spielen leben Hunde, Kaninchen, Katzen, Hühner, Tauben und Kleinvögel auf unseren Bauernhof. Ihr privater Streichelzoo! Bilder dazu finden Sie in unserer Bildergalerie

Das Calle Lied

aus diesem Gästebucheintrag vom Oktober 1996.

Nach der Melodie „Der wilde, wilde Westen….“(Truck Stop)

Strophe 1

Ob du aus Hamburg kommst oder vom Sauerland,
auch Mülheim ist ja gar nicht weit,
du machst bei Gödekes in Calle den besten Urlaub weit und breit.

Schon früh im Morgengraun den Hühnern Eier klau‘n,
das ist der Kinder höchstes Glück,
es ist am schönsten hier in Calle, drum kommen wir auch gern zurück.

Refrain

Der allerschönste Urlaub fängt gleich hinter Bücken an,
auf einem Bauernhof in Calle, fernab der Autobahn.
Hier gibt es Spaß und Spiel für jedermann, hier freun sich groß und klein
bei Gödekes auf´m Bauernhof, so soll der Urlaub sein.

Strophe 2:

Beim Thema „Schweinemast“ ha‘m wir gut aufgepasst
Dann machten wir noch manchen Ritt.
Horst Cartwright preschte über‘n Acker; die Pferde war‘n der größte Hit.

Das Backhaus einzuweih‘n, fanden wir alle fein,
das frische Brot schmeckte ganz toll.
Uns hat‘s wie immer gut gefallen, darum sind wir des Lobes voll!

Strophe 3:

Die neue Spülmaschin‘, machte die Teller clean,
wir hatten vielmehr freie Zeit.
Und in der neuen Mikrowelle, wärmten wir manche Frikadelle.

Die Kessi als Mama, mit ihrer Kinderschar
entzückte jedes Kinderherz
und wurd‘ von Mädchen und von Jungen, am Abend in den Schlaf gesungen.

Letzte Strophe:

Wir waren gerne hier, tranken so manches Bier
und auch ein Obstler durft es sein
Den tranken wir aus Eierbechern, datt schmeckte lecker, war datt fein.

Nun ist dies Liedchen aus, wir müssen bald nach Haus
Doch eines ist uns sonnenklar,
wir kommen gerne her nach Calle, vielleicht schon bald im nächsten Jahr.

Das historische Backhaus

Das historische Backhaus (1610) ist mit seinem Steinbackofen ein zentraler Treffpunkt. Der Ofen wird für unsere Gäste zum Pizza-, Brot- und Butterkuchenbacken angefeuert.

Die Geschichte von unserem Backhaus lesen Sie hier:

In den Rollen:
Heinrich als Hänsel,
Karin als Gretel
Die Hexe →  die Entscheidung zum „Ja“!

Als Hänsel und Gretel eines Tages so über ihren Hof gingen und das Brot mal wieder knapp war, kam Gretel die Idee, das Backhaus so herzurichten, dass es seinen Namen auch wieder Ehre machen würde.

Doch es gab da ein Problem. Hänsel, der unter dem Fluch der bösen Hexe stand, würde diesem Umbau nie zustimmen.

Gretel musste sich also nun überlegen, was zu tun war. Wie konnte sie ihm ihre Idee unterbreiten? Würde sie ihm einfach von dieser Idee erzählen, wäre die Antwort – wegen des bösen Fluches – vorauszusehen. Aber wie konnte sie Hänsel von diesem Fluch befreien?

Sie ließ sehr viel Zeit ins Land gehen und sprach währenddessen nur mit ihren Kindern über ihre Pläne.

Die Kinder fanden die Idee toll, da der Hunger sich breit machte. Also wurde ein günstiger Augenblick abgewartet.

Gretel hatte es sich in Gedanken so schön überlegt, wie sie es ihm sagen wollte. Doch als sie vor ihm stand, fand sie nicht die richtigen Worte.

Hänsel deutete auf seinen Geldbeutel. Er fand, dass die Goldstücke, die sich darin befanden, nicht dafür geeignet sein, um einen Backofen zu bauen.

Gretel war am Boden zerstört und erzählte ihren Kindern davon. Während die Zeit ins Land ging, sprachen Gretel und ihre Kinder Hänsel mehrere Male auf den Backofen an.

Doch der Fluch wollte nicht weichen und die Hexe brachte Hänsel dazu, immer wieder auf seine Goldstücke zu zeigen.

Das Jahr ging zu Ende und die Weihnachtszeit stand vor der Tür. Eine Zeit, in der sogar Hexen nachdenklich werden.

Es war doch wirklich eine Qual, immer die Lebkuchen für Ihr Hexenhäuschen in ihrem alten Ofen zu backen. Sie würde sich einen Nutzen daraus ziehen und ihre Lebkuchen im neuen Ofen von Hänsel und Gretel backen können.

Also nahm sie den Fluch von Hänsel und riet ihm, seine Goldstücke für diesen Zweck einzusetzen. Kurzerhand schenkte sie ihm etwas, das noch von besonderer Bedeutung sein sollte.

Gretel und die Kinder hatten ihre Versuche aufgegeben, Hänsel umzustimmen. Sie wollten die Weihnachtstage in Ruhe und Zufriedenheit verbringen, obwohl ihre Mägen leer waren.

Doch wie das so im Märchen ist, sollten gerade die Weihnachtstage die schönsten und dadurch der Grundstein für den Ofen gelegt werden.

Der Heiligabend rückte näher. Als er dann endlich da war, wurden die Geschenke ausgepackt. Hänsel bestand darauf, dass Gretel ihr kleinstes Geschenk zu allerletzt auspacken sollte.

Nachdem die Kinder, trotz des Hungers, mit ihren Geschenken glücklich gestimmt waren, durfte Gretel das letzte Geschenk auspacken.

Es enthielt ein kleines Hexenhäuschen aus Porzellan, welches die Hexe Hänsel gegeben hatte. Doch was war das? Ein Zettel lag auch noch dabei.

Und darauf stand: „Dies ist ein Gutschein für den Backofen.“ Erst sprachlos, dann tränenüberströmt lag Gretel in den Armen von Hänsel. Die Kinder hatten ihre Mutter noch nie so erlebt.

Es wurde eins der schönsten Weihnachten, die es bei Hänsel und seiner Familie je gegeben hatte und von der Hexe wurde nie wieder etwas gesehen.

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